Ranggeln
Future Lab Audio 2022

Ranggeln in Zeiten der Gleichberechtigung: wann dürfen Frauen endlich mitkämpfen?

von Liana Kinziabulatova

Das Ranggeln ist die älteste praktizierte Kampfsportart im alpenländischen Raum. Es ist eine Mischung aus Ringen und Judo, an dem ursprünglich hauptsächlich Bauern und Ritter teilgenommen haben.

Obwohl in den letzen Jahren vereinzelt auch Frauen ranggeln, bleibt dieser Sport eine Männerdomäne. Es ist die einzige Kampfsportart, in dem es keine Frauenklassen gibt. Doch wie ist das heutzutage möglich? Sind mitkämpfende Frauen in diesem Sport nicht erwünscht oder besteht nur keine Nachfrage?

© Salzburger Rangglerverband


Die Vorurteile bestätigen sich auch bei der Salzburger Mannschaftsmeisterschaft, die nach zweijähriger Corona-Pause in Leogang stattfindet. Im Ring kämpfen nur Jungen. Frauen sind lediglich als Unterstützung und Zuschauerinnen gekommen. Trotz der Dominanz der Männer in diesem Sport trifft man jedoch hin und wieder auch Frauen, die regelmäßig trainieren. Trotz aller Bemühungen im Training dürfen sie den Wettkampf nur von der Seite beobachten.



Warum Ranggeln immer noch ein männlicher Kampfsport ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. In diesem Podcast erzählen die MitgliederInnen der Ranggelverbandes, warum sie sich für den Ranggelsport entschieden haben und reflektieren die Rolle der Frau in selbigem. Außerdem versuchen sie einzuschätzen, warum es keine Frauenklassen gibt und ob sich die Situation in naher Zukunft ändern könnte.


Wer mehr über das Ranggeln erfahren möchte:
https://salzburger-rangglerverband.at/