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Ausgebremst – Salzburger Fahrradhändlerin nimmt wieder Fahrt auf

by Franziska Jahn

Die Radwege in und um Salzburg sind so voll nie. Das liegt vor allem an der Corona-Pandemie. Statt sich morgens mit Maske in den vollen Bus zu setzen oder sich mit dem eigenen Auto ganz hinten an Salzburgs Staus anzustellen, sind immer mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Egal, ob Rennrad, Mountainbike oder E-Bike, auch im Hobby-Bereich feiert das Fahrrad sein Comeback. Besonders während der Lockdowns zieht es die Menschen ins Freie. Diese Nachfrage bemerken auch Salzburgs Fahrradhändler*innen. Sibylle Wagner betreibt ihr Radsportgeschäft in Salzburg Maxglan. Auch bei ihr im Geschäft ist die Nachfrage enorm. Doch durch Corona gibt es immer wieder Lieferengpässe. Jede Menge Ersatzteile und ganze Fahrräder können nur sehr verspätet oder sogar gar nicht in die Radsportläden geliefert werden.

Das beliebteste Fahrrad diese Saison war mit Abstand das Gravel-Bike. Die Mountain-Bike-Alternative für Rennradfahrer*innen und das Rennrad für Mountainbiker*innen. Zum momentan so großen Ansturm kommt das Alltagsgeschäft noch hinzu, erklärt Mitarbeiter Florian Fischer. In so einem stressigen Alltag hilft die Wertschätzung der Kund*innen. Viele von ihnen entdecken das Fahrradfahren erneut für sich. Frau Wagner rechnet nicht damit, dass die Nachfrage auch noch in Zukunft steigen wird. Sobald es keine Lieferengpässe mehr gibt, geht es für die Salzburger Fahrradhändlerin wieder bergauf.